DAUFAQ.de
English Suche FAQ Impressum Kontakt
  Juristen erklären das Internet  
 Leitseite
 Grundlagen
 Hyperlink
 DNS
 Technik
 Software
 Kryptographie
 International
 Misc
 HTML
 Cybercrime
 Hardware

F

:

Welchen Vorteil haben, IP-Nummern - also Zahlen - gegenüber den gewöhnlichen (alphanumerischen) Domain Names?

A

:

Es antwortet Baeumer, Ulrich, Domain Namen und Markenrecht, CR 1998, 174:
Die IP-Nummern haben den Vorteil, dass sie flexibler sind, da sie einem Dezimalzahlensystem unterliegen und die Möglichkeiten im Rahmen zwölfstelliger Zahlen groß sind.


F

:

What technology is the backbone of the Internet?

A

:

Es antwortet Rothblatt, Martine, Lex Americana: The New International Legal Regime For Low Earth Orbit Satellite Communications Systems, Journal Of Space Law 1995, 123 (136 Fn. 55):
The Internet [...] operates over the worldwide telephone network.


F

:

Was ist ein typisches Beispiel für einen Internet-Access-Provider? Und vermittelt das Internet den Zugang zum Internet?

A

:

Es antwortet Beucher, Klaus / Leyendecker, Ludwig / von Rosenberg, Oliver, Mediengesetze-Kommentar, TDG § 2 Rn. 6:
Unter § 2 Abs. 2 Nr. 3 fallen nur die Zugangsvermittler zum Internet [...]; dazu gehören die Accessprovider, wie z. B. Netscape, nicht das Internet selbst. [...]


F

:

Wie werden Daten in Telekommunikationsnetzen übermittelt?

A

:

Es antwortet Eichhorn, Ebert, Internet-Recht, Ein Lehrbuch für das Recht im World Wide Web, S. 36:
Denn sie [die Telekommunikationsdienste] senden und übermitteln Nachrichten jeglicher Art im Auftrag ihrer Kunden. Dies geschieht meist in der Form von Zeichen (Buchstaben z. B. durch E-Mail) oder in Form von Bildern (Web-Seiten oder Internet-TV) oder in Form von Tönen (Web-Seiten, TV, Radio oder Telefonie per Internet).


F

:

Wie kommen die Nullen und Einsen in meinen CD-Spieler?

A

:

Es antwortet Ulbrich, Martin, Kovergenz der Medien auf europäischer Ebene - Das Grünbuch der Europäischen Kommission, K & R 1998, 100:
So wie Menschen vom Bus in den Zug und dann ins Flugzeug umsteigen können, so können die Nullen und Einsen grundsätzlich von der Telefonlinie zum Kabelnetz und in den CD-Spieler wechseln.


F

:

Wie funktionieren Frames?

A

:

Es antwortet Boehme-Neßler, Volker, CyberLaw, Lehrbuch zum Internet-Recht, München 2001, S. 87:
Anders ist die Rechtslage bei qualifizierten Hyperlinks, insbesondere im Rahmen der breits erwähnten Frame-Technologie. Denn dabei stellt der Anbieter per Hyperlink nicht nur eine Verbindung mit fremden Inhalten her. Er lädt die fremde Website auf seinen eigenen Rechner herunter, damit der Kunde darauf Zugriff nehmen kann.


F

:

Wie funktioniert DNS und was ist eine Domain?

A

:

Es antwortet Lippert, Pascal, Filtersysteme zur Verhinderung von Urheberrechtsverletzungen im Internet - Funktionsweise, Anknüpfungspunkte, rechtliche Rahmenbedingungen, CR 2001, 478 (479 Fn. 5):
Da die Domainnamen vom Internet aufgrund des nummernbasierten TCP/IP-Prot. nicht verarbeitet werden können, sind den numerischen IP-Adressen Domainnamen zugeordnet (z. B. www.bundesverfassungsgericht.de). Informatiker sprechen meist statt von einer Domain von einer URL.


F

:

Wie funktioniert diese "Frame-Technologie" und was hat das mit "Proxy-Caching" zu tun?

A

:

Es antwortet Spindler, Gerald, Recht der Multimedia-Dienste - Kommentar zum IuKDG und dem MDStV, hrsg. v. Roßnagel, München, Stand 01.11.2000, Kapitel 2 § 5 TDG Rdn. 135 f.:
Zwischenspeicherung (Proxy-Caching) [...] Damit wollte der Gesetzgeber in erster Linie die mit dem sogenannten Proxy-Caching verbundene, kurzfristige, nur wenige Minuten anhaltende Speicherung von femden Inhalte privilegieren, die zur Vereinfachung der Telekommunikation vorgenommen wird. So verständlich diese Regelung auf den ersten Blick ist, bleibt doch unklar, wie weit die Haftungsprivilegierung reicht. Vor allem die neuere, im Rahmen von Internet-Browsern immer mehr Verbreitung findende Frame-Technologie wirft Fragen auf: Je nach dem, ob der per Hyperlink verweisende Anbieter nicht mehr nur die Verbindung herstellt, sondern mit der Auswahl der anderen Web-Adresse für seinen Kunden den Inhalt der fremden Web-Seite auf seinen eigenen Rechner herunterlädt, hält er somit im Prinzip fremde Inhalte für den Kunden bereit.


F

:

Was machen "informative Programme" wie "Cookies, [...] CGI-Script [und] Session-IDs in URLs"?

A

:

Es antwortet Rasmussen, Heike, Datenschutz im Internet, CR 2002, 36 (37):
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich direkt auf dem Rechner des Nutzers installieren und von dort eine Vielzahl von Informationen einschließlich seines Surfverhaltens an den Absender zurückleiten.


F

:

Was sind Cookies?

A

:

Es antwortet Boehme-Neßler, Volker, Datenschutz in der Informationsgesellschaft - Vom Datenschutzrecht zum Informationswirtschaftsrecht, K&R 2002, 217:
Das Mittel der Wahl dafür sind Cookies: Programme, die von Website-Betreibern im Browser eines Nutzers (heimlich) installiert werden und die Daten über den Nutzer sammeln.


F

:

Was ist / war Gopher?

A

:

Es antwortet Petri, Axel / Göckel, Andreas, Vertragsstruktur der Internet-Backbone-Betreiber: Backbone-Access, CR 2002, 329 (330 Fn. 10):
Gopher: Vorläufer der jetzigen intelligenten Suchsysteme für das WWW zum Aufspüren von Informationen und Texten, die dann per FTP auf den eigenen Rechner geladen werden.


F

:

Was ist das gemeinsame Merkmal aller WWW-Seiten und welchem Zweck dient diese Gemeinsamkeit?

A

:

Es antwortet Rothe, Reimar-Christian, Die Haftung für fremde Online-Inhalte nach § 5 Abs. 2 TDG am Beispiel des Internet-Host-Providers, Diss. 2001, Berlin, S. 15:
Allen Websites ist gemein, dass sie in einer einheitlichen Sprache, der Hypertext Mime Language (HTML) verfasst sind, um sicherzustellen, dass sie weltweit auf jedem Rechner in der gleichen Qualität dargestellt werden können.


F

:

Wie verhalten sich FTP-Server zu WWW-Servern?

A

:

Es antwortet Rothe, Reimar-Christian, Die Haftung für fremde Online-Inhalte nach § 5 Abs. 2 TDG am Beispiel des Internet-Host-Providers, Diss. 2001, Berlin, S. 24:
Zunehmend werden FTP Server heutzutage mit WWW-Servern kombiniert oder auch von diesen ersetzt, so dass fast ausschließlich nur noch kleine Treiberprogramme über FTP vertrieben werden. Das hängt auch damit zusammen, dass die Übertragungsrate von 9.600 bit/s nicht mehr den heutigen Ansprüchen an die Übertragungsgeschwindigkeit genügt.


F

:

Wozu dient die Technik der Digitalisierung?

A

:

Es antwortet Rothe, Reimar-Christian, Die Haftung für fremde Online-Inhalte nach § 5 Abs. 2 TDG am Beispiel des Internet-Host-Providers, Diss. 2001, Berlin, S. 34:
Die Technik der Digitalisierung ermöglicht die Zerlegung von [...] Telespielen in die Information 1 und 0.


F

:

Was ist ein FTP-Server?

A

:

Es antwortet LG Braunschweig, Urteil vom 21.7.2003 - 6 KLs 1/03, rechtskräftig, CR 2003, 801:
FTP-Server sind Systeme, in denen gecrackte, also nach Überwindung des Vervielfältigungsschutzes kopierte, Software geladen ist.


F

:

Was macht ein Access-Provider eigentlich und welche Bezeichnung ist außerdem auf ihn anwendbar?

A

:

Es antwortet LG Leipzig, Urteil vom 13.11.2003 - 12 S 2595/03:
[Der] Access Provider [ermöglicht] dem Nutzer den Zugang zum Internet, indem er ihm neben der Einwahlmöglichkeit auch die für den Verbindungsaufbau und die Nutzung des Netzes erforderlichen Protokollfunktionen (IP-Adresse, Name-Service, Routing) zur Verfügung stellt. Das heißt, der Access Provider "hostet" Dritte (das englische Wort "host" meint hier den Gastgeber oder biologisch den Wirt eines Tieres oder einer Pflanze). Deshalb heißt der Access Provider auch "Host-Provider".


F

:

Was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen einem Netzbetreiber, einem Access-Provider und einem Hoster?

A

:

Es antwortet Flechsig, Norbert P., Subdomain: Sicher versteckt und unerreichbar?, MMR 2002, 347 (348):
Während der Netzbetreiber [...] lediglich die Nutzung seiner Übertragungskapazitäten anbietet, ermöglicht der Access-Provider dem Nutzer den Zugang zum Internet [...], er hostet Dritte (das englische Wort host meint hier den Gastgeber oder biologisch den Wirt eines Tiers oder einer Pflanze), die keinen eigenen Rechner haben.


F

:

Woraus bestehen Daten auf einer Festplatte?

A

:

Es antwortet LG Koblenz, NJW 1996, 2662:
Elektronische Daten ... bestehen - unabhängig davon, ob sie sich lediglich im Arbeitsspeicher befinden oder auf einem Datenträger wie Diskette/Festplatte o.ä. gespeichert sind - aus elektrischer Spannung und unterfallen daher nicht dem sachenrechtlichen Sachbegriff.


F

:

Wie können die Anbieter der Seiten, die ein Internet-Nutzer besucht, protokollieren, wer alles ihre Adressen aufgesucht hat?

A

:

Es antwortet das Datenschutzteam des Universitätsklinikums Heidelberg, Mathes / Schurer, "Internet. Die Kehrseite Vermeintliche Anonymität verführt", in: "Klinik intern. Zeitung für Mitarbeiter und Freunde des Klinikums Universität Heidelberg", 12. Jg. Herbst 2004:
Dazu können sie ganz einfach [deren] E-Mailadresse, die sogenannte IP-Adresse, mitschreiben, ohne dass [sie] sie ausdrücklich hinterlassen.


F

:

Worum handelt es sich bei dem so genannten World Wide Web (WWW)?

A

:

Es antwortet LG Düsseldorf, Urteil vom 04.04.1997 - 34 O 191/96, GRUR 1998, 159:
Bei diesem handelt es sich um ein auf dem Internet fußendes Programm, in dem sich Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit Informationen, Werbung usw. in optischen und akustischen Darstellungen präsentieren können.


F

:

Wie kann eine Homepage durch den Nutzer aktiviert werden?

A

:

Es antwortet LG Düsseldorf, Urteil vom 04.04.1997 - 34 O 191/96, GRUR 1998, 159:
Die Aktivierung der jeweiligen Homepage erfolgt für den Nutzer am einfachsten unmittelbar durch Eingabe ihrer "Adresse" nach einem standardisierten Adressierungsschema (...); sie ist aber auch mit Hilfe sogenannter Netbrowser oder Suchmaschinen, die als Hilfsprogramme das World Wide Web nach bestimmten, vorzugebenden Schlagworten durchkämmen, möglich.


F

:

Wann ist ein Domaenenname konnektiert?

A

:

Es antwortet Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Auflage 2003, Nach § 15, Rn. 30:
Wenn er "über mindestens zwei Fileserver erreichbar" ist.


F

:

Was bezeichnet ein Uniform Resource Locator?

A

:

Es antwortet Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Auflage 2003, § 15 Rn 124:
Bezeichnet wird [...] nicht das zugrundeliegende Computerprogramm (zB HTML), auch nicht in der individuellen Ausgestaltung, das es zur Programmierung gerade dieser Homepage gefunden hat, sondern die Homepage als fertiges Werk.


F

:

Dringt man beim Portscannen eigentlich in fremde Rechner ein und ist das Ganze strafbar?

A

:

Es antwortet Marberth-Kubicki, Annette, Internet und Strafrecht, DRiZ 2007, 212:
Letztlich ist mit dem gesetzgeberischen Willen davon auszugehen, dass ein schlichtes Eindringen, bei dem sich der Täter keine Daten verschafft, wie beim Portscanning, als bloße Vorbereitungshandlung ohne konkrete Rechtsgutgefährdung nicht dem Tatbestand unterfällt.


F

:

Wie kommen E-Mails in diesen komischen Kasten da unter meinem Schreibtisch?

A

:

Es antwortet Einsele, Dorothee, Münchener Kommentar zum BGB, 5. Auflage, 2006, § 130 BGB Rn. 13:
In den Machtbereich des Empfängers gelangen elektronische Willenserklärungen (unter Abwesenden), wenn sie in dessen Mailbox eingelegt werden.


F

:

Wie kommuniziert ein Webbrowser mit einem Webserver?

A

:

Es antwortet Funke, Susann, Die Speicherung von IP-Adressen, NWB 2008, 2843:
Der Browser fragt dazu für einen Domainnamen ("www.xyz.de") die IP-Adresse bei einem Nameserver an und spricht deren Webserver direkt unter seiner IP-Adresse ("123.45.678.999") an.





English Suche FAQ Impressum Kontakt